Wir mussten gehen ..... -

und es hätte nicht sein müssen!

Leider gibt es einen weiteren Fall

Tragik 6


Harry vom Westpark
black-smoke
(29.07.2007 - 25.01.2008)

Harry - unser "Fledermäuschen" (ich bin sicher, du wärst in die Ohren noch hineingewachsen ;-). Das letzte Baby aus dem H-Wurf, das noch auf neue Eltern gewartet hat. Harry sollte - vorsichtshalber - schon mal kastriert werden; ein völliger Routineeingriff .... Leider hat er die OP nicht überlebt. Die Obduktion ergab, dass Harry kerngesund war und es sich um einen Narkosezwischenfall (mögl. Unverträglichkeit des Narkosemittels) handelte.

Du hast uns immer wieder zum Lachen gebracht; du konntest so herrliche Geschichten erzählen ... wenn Rolf mit dir "sprach" konnte man wirklich an einen Dialog glauben. Wir werden es vermissen, wie du jeden Abend ins Bett gekommen bist zum Kuscheln und Toben. Leb wohl, kleiner Harry - du wirst uns fehlen ...

Vielen Dank, Frau Ruhdorf, dass Sie uns Harrys Schicksal hier darstellen lassen.


Leider gibt es einen weiteren Fall

Tragik 5



Helios “of Mystique Blue”
lilac silver tabby point
geb. 01.03.2006
gest. 22.02.2007

Unser Kater Helios ist waehrend einer OP wegen eines Tumors (durch die Leukose-Impfung verursacht??) gestorben, das heisst, er ist aus der Narkose nach Abschalten der Beatmung nicht wieder wach geworden. Es war eine Narkose ueber Gas, also mit Atemmaske, keine einfache Injektions-Narkose, das sollte die schonendere Art darstellen, aber es hat leider nichts geholfen. Danach habe ich auch von anderen Birma-Zuechtern gehoert, dass dies schon oefter voergekommen sei. Helios wurde obduziert, aber es gab keine eindeutigen Hinweise. Was gefunden wurde, hing laut Aussage des Tierarztes mit dem Vorgang des Sterbens zusammen und war nicht die Ursache. Die Blutuntersuchung, die vor der OP gemacht worden war, zeigt alle Werte im Normbereich, lediglich die Globuline waren leicht erhoeht (5,6 der Normwert liegt zwischen 2,8 und 5,1).

Vielen Dank, Frau Flindt, dass Sie uns Helios Schicksal hier darstellen lassen. Zeigt es uns doch, dass wir selbst bei einer Inhalationsnarkose vorsichtig sein müssen.





Tragik 1



Roy von Kedgeree
red tabby point
geb. 08.05.1990
† Juni 1991

"Als ich diesen prachtvollen Kater zum ersten Mal bei seiner Züchterin sah, war es Liebe auf den ersten Blick. Roy war von so einer ruhigen Gelassenheit, wie ich es nie wieder bei einer Katze erlebt habe. Sein liebes Wesen hat er an seine Kinder weitergegeben.
Leider war uns das Miteinander nicht lange vergönnt. Nach den ersten Babys mit seiner Rani, wollte ich ihn kastrieren lassen.
Ist ja nur ein Routineeingriff (laut Tierarzt) ... den er nicht überlebt hat.
Der Tod meines Roy's kam so plötzlich und unerwartet, dass ich sehr lange daran zu knabbern hatte. Selbst seine Babys waren mir kein wirklicher Trost. So entschloss ich mich als Andenken an ihn, seinen Sohn Atreju zu behalten. Er lebt heute noch als Kastrat bei mir und ist inzwischen schon ein alter Mann."

~ Ich möchte gerne Roys Geschichte noch ergänzen, denn aus den Worten von Frau Behringer an mich, wird erst richtig klar, wie wichtig Aufklärung in ihrer Konsequenz ist und, dass wir uns im Zweifelsfall durchsetzen oder aber auch den Tierarzt wechseln sollten bzw. im Sinne unserer Tiere sogar müssen. ~

"Ich wußte gar nicht, wie vielen Menschen es ähnlich wie mir ergangen ist. Es traf mich damals auch wirklich hart und völlig unerwartet.
Der Tierarzt hatte damals den Kater vor der Narkose überhaupt nicht gewogen und mit mir rumgescherzt. Heute weiß ich, wie fatal dieses Verhalten war, denn gerade Birmakatzen, insbesondere Roy, sah viel größer und schwerer aus, als er es tatsächlich war.
Der Höhepunkt ist gewesen, dass ich das narkotisierte Tier mit nach Hause bekommen habe. Ich habe den toten Kater noch mit der Videokamera aufgenommen, weil ich nicht gemerkt habe, dass das Tier überhaupt nicht mehr gelebt hat. Ich wunderte mich nur, warum es so lange dauert, bis er wach wird. Erst als ich gesehen habe, dass seine Zunge bereits blau war, traf die Gewissheit mich wie ein Schlag.

Ich denke, solche Erlebnisse vergisst man sein ganzes Leben lang nicht. Selbst heute, habe ich vor jeder Narkose höllische Angst."

Behsiris

Iris, vielen Dank, dass Du dieses so schwere und tragische Erlebnis uns zur Verfügung stellst, damit es anderen vielleicht nicht so ergehen muss.





Tragik 2


~ In liebevoller Erinnerung ~

Ishanja

Ishanja gestorben im Februar 2006

Auch ich sollte "nur" kastriert werden und musste wegen der zu hohen Dosierung des Narkotikums den Weg über die Regenbogenbrücke gehen ....

Ein Ausschnitt aus dem Kontakt zwischen mir und der befreundeten Züchterin, die Ishanja groß zog:
Ich sage immer den Käufern, dass sie beim Tierarzt immer wieder von der Narkosegefahr anfangen sollen, dass er nicht zu viel Narkose setzen soll,
lieber nach-narkotisieren.

Wie bei einer Suppe:
Salz kann man immer hinzugeben, aber nicht wieder raus nehmen!




Liebe Christa, Euch lieben Dank, dass auch Ishanja's Schicksal hoffentlich immer mehr Menschen sensibilisiert!




Tragik 3



4 - 3

Aus einem Quartett wird ein Solist....

Hallo,
auch ich kleiner Kerl kann Euch leider schon eine sehr traurige Geschichte erzählen.
Mit 3 Geschwistern wuchs ich in Mama heran. Dann kam der Tag unserer Geburt. Diesmal hat Mama es nicht allein geschafft, uns zur Welt zu bringen. Also musste sie zum Tierarzt, um einen Kaiserschnitt zu bekommen und diese Narkose.
Wir lebten alle und haben auch nach der "Geburt" kräftig geschrien, waren große Kitten...
Innerhalb kurzer Zeit mussten meine 3 Geschwister über die Regenbogenbrücke gehen -
die Narkose war wohl zu stark.
Nur ich habe es geschafft! Wie gut, dass Mama es überstanden hat ……



Tragik 4

Ich vermisse ihn immer noch!

Faro

Faro

Auch Faro sollte "nur" kastriert werden und musste den Weg über die Regenbogenbrücke gehen ....
Hätte ich damals mein Wissen von heute, wäre es nicht passiert - das tut weh!

Im Januar 2003 musste ich Faro kastrieren lassen. Allein bei dem Gedanken befiel mich ein ungutes Gefühl. Er bekam die Narkose und schlief beim Tierarzt in meinen Armen ein. Bevor ich ihn auf den OP-Tisch legte, sagte ich noch zu ihm: "Du, mach' keinen Quatsch und wach bitte wieder auf! Bis nachher ...." Meine Vorahnung sollte sich leider bestätigen. Bis heute verstehe ich es nicht, aber vermutlich war es eine Reaktion auf die Narkose in Form einer Überempfindlichkeit. Er war bereits wach, stand schon in seiner Transportbox …. Dann fiel er in's Lungenoedem, es wurde versucht, ihn zu reanimieren ...
Um 17:00 holte ich ihn ab. Er lag in einem Karton mit Blumen.
Ich öffnete den Karton, streichelte ihn und sagte immer wieder:"Faro, bitte wach doch wieder auf - bitte!"
Ich konnte es nicht fassen, konnte nicht mal bei ihm sein, als er ging, denn ich musste einer "Verpflichtung" nachgehen.

Faro, mein Sonnenschein war gegangen und "residiert im siebten Himmel. Bildet aus den Strahlen des Fa (in der Mythologie der Bambara das Bewusstsein) den Himmel" - wie sein Name schon sagte.

Ich habe nicht nur meinen Faro verloren, an dem ich sehr gehangen habe, nein, viel mehr verlor ich dadurch: Mein gesundes Gottvertrauen, das ich durch meine Vergangenheit und mein Leben in Afrika in Bezug auf Tiere besaß - ein zusätzlich herber Verlust.


Fazit

Diese Seite soll ein Mahnmal sein.
Oft lernen wir leider nur auf "die harte Tour".
Bitte lernen Sie aus unseren schlechten Erfahrungen und denken immer an
"die versalzene Suppe"!
Wie Sie lesen konnten, "zieren" sich Tierärzte oftmals, wenn ihre Kunden "nerven" und sind letztlich froh, wie bei Chiyou, wenn sie dem nachgegeben haben.
Sollte der Tierarzt uneinsichtig sein, kommen Sie ihm mit dem Argument: Ich zahle und darum will ich das so!
Wirkt auch das nicht, machen Sie sich auf die Suche nach einem anderen Tierarzt!




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